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Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Patienten mit craniomandibulärer Dysfunktion leiden unter Schmerzen  und Funktionsstörungen im Kauapparat. Diese Symptome können  vergesellschaftet sein mit knackenden oder reibenden Geräuschen bei den Kieferbewegungen.  Das hört sich ziemlich dramatisch an, und obwohl der Leidensdruck der Patienten mit  CMD sehr hoch sein kann, ist dies keine lebensbedrohliche Erkrankung.

Das Symptom, an dem die Patienten am meisten leiden, ist der Schmerz. Dieser wird oft nicht am Ort der Entstehung wahrgenommen, sondern er strahlt aus ins Gesicht, in den Kopf, teilweise bis in den Arm und in die Schulter. Der Patient macht sich Sorgen, ob er/ sie an einer schlimmen Erkrankung leidet und hat oft  einen langen Untersuchungsweg hinter sich.

CMD ist eine Erkrankung, bei deren Diagnose und Behandlung fachübergreifend Zahnarzt, Kieferchirurg, Kieferorthopäde und Physiotherapeut mit einbezogen werden müssen.

In der Physiotherapie ermitteln wir die Schmerzsymptomatik durch adäquate Provokation von Muskeln, Gelenken und Nerven. In der schmerzhaften Muskulatur finden sich oft erhebliche Spannungsunterschiede, Längendefizite und Triggerpunkte. Diese Triggerpunkte sind entspannungsunfähige, verhärtete  und teilweise entzündete Muskelfaserverdickungen. Schmerzen, verursacht aus den Triggerpunkten, können auftreten bei Kieferfunktion wie z.B Kauen, Sprechen, Singen und Schlucken, und sie können auch als Ruheschmerz mit Ausstrahlungen in die Umgebung quälend stören. Diese Triggerpunkte bilden sich u.a. durch langanhaltendes Zähneknirschen und –pressen.

In den Gelenken kann dadurch der Diskus in Mitleidenschaft gezogen werden, der, wie im Knie die Menisci oder die Bandscheibe an der Wirbelsäule, seine  bedeutende Puffer-und Bewegungsaufgabe einbüßen kann. Das Resultat sind unkoordinierte Kieferbewegungen, knackende oder reibende Gelenkgeräusche mit teilweise schmerzenden Gelenken.    Die Untersuchung konzentriert sich zunächst auf die Kiefergelenke und die angrenzenden Kopf- und Halswirbelsäulenbereiche. Wenn sich hier Störungen zeigen, wird der Kauapparat auch in Mitleidenschaft gezogen. Die Einbeziehung der gesamten Körperstatik vom Scheitel bis zu den Fußgelenken ist  für eine ausgewogene Balance des Schädels also auch der Kiefergelenke von Bedeutung.

In der Physiotherapie werden die Patienten gleich in der 1. Sitzung über die Funktion der Kiefergelenke aufgeklärt und wir besprechen, was sie selbst gegen die Beschwerden tun können.

Wir arbeiten mit folgenden Therapien bei Craniomandibulärer Dysfunktion: Manuelle Therapie, Craniosacraltherapie, osteopathische Techniken, Entspannungsarbeit, Heiße Rolle, Fango, Eis, Elektrotherapie, Management zur Eigentherapie.